Veränderung im Vorstand der Münchener Hypothekenbank
26.11.2009 - Herr Dr. Bernhard Scholz (51) wird aus dem Vorstand der Münchener Hypothekenbank eG ausscheiden und mit Wirkung vom 1. Januar 2010 eine neue Aufgabe im Vorstand der Deutsche Pfandbriefbank AG übernehmen.
Herr Dr. Scholz trat im Mai 2004 zunächst als stellvertretendes Vorstandsmitglied in den Dienst der Münchener Hypothekenbank und wurde im April 2005 zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. Er war zuletzt im Vorstand zuständig für die gewerbliche Immobilienfinanzierung und die IT.
Herrn Dr. Scholz gilt unser Dank für seine erfolgreiche Arbeit. Wir wünschen ihm persönlich und für seine weitere berufliche Laufbahn alles Gute.
MünchenerHyp begibt Tier 1-Anleihe
13.11.2009 - Die Münchener Hypothekenbank eG wird eine Tier 1-Anleihe in Form einer verbrieften stillen Beteiligung begeben.
Die Laufzeit der Anleihe ist unendlich. Die Emittentin kann diese erstmals nach fünfeinhalb Jahren und danach jährlich kündigen. Die Anleihe wird mit einem fixen Kupon ausgestattet sein, der attraktiv und marktgerecht ist. Beauftragt mit dem Verkauf sind die DZ BANK und BNP Paribas. „Mit dieser Emission leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um die künftig vom Markt geforderte Eigenkapitalausstattung sicherzustellen und das kontinuierliche Geschäftswachstum zu stützen“, sagt Klaus Sturm, Kapitalmarktvorstand der MünchenerHyp.
Münchener Hypothekenbank liegt auch im dritten Quartal 2009 im Plan
15.10.2009 - Die Münchener Hypothekenbank eG erzielte auch bis einschließlich des dritten Quartals 2009 in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld für Immobilienfinanzierungen ein positives Ergebnis.
Die Ertragslage konnte nicht zuletzt aufgrund der Entspannung an den Kapitalmärkten stabil gehalten werden. Der Schwerpunkt der Ausleihungen lag weiterhin auf dem privaten Immobilienfinanzierungsgeschäft in Deutschland. Insgesamt hat die MünchenerHyp bis 30. September 2009 Darlehen in einem Volumen von 1,4 Mrd. Euro zugesagt. Damit liegt das Neugeschäft der Bank in der privaten Immobilienfinanzierung auf Vorjahresniveau. In der gewerblichen Immobilienfinanzierung ist die Rezession und die Finanzmarktkrise sowohl in Deutschland als auch international deutlich zu spüren. So ist am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt das Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2009 im Jahresvergleich um 75 Prozent eingebrochen. Die Auszahlungen der MünchenerHyp in der gewerblichen Immobilien- finanzierung beliefen sich bis zum 30. September 2009 auf 270 Mio. Euro, wobei es sich hier größtenteils um Nachlaufeffekte aus dem Jahr 2008 handelt.
„Aufgrund der unübersichtlichen Kapitalmarktsituation in den ersten neun Monaten haben wir unseren Wachstumskurs bewusst zurückgefahren und uns auf die Unwägbarkeiten des Marktes eingestellt. Dadurch konnten wir die Folgen der Finanzmarktkrise und der globalen Rezession vergleichsweise gut meistern“, erläuterte Erich Rödel, Vorstands- vorsitzender der Münchener Hypothekenbank, die Strategie der Bank für das laufende Jahr. Der Bank kommt es insbesondere im Geschäft mit dem genossenschaftlichen FinanzVerbund darauf an, als zuverlässiger Partner zur Verfügung zu stehen.
Der Zinsüberschuss zum 30.09.09 bewegte sich mit 91,9 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Provisionszahlungen haben sich von 20,1 Mio. Euro auf 21,2 Mio. Euro erhöht, weil das Geschäft mit Forwarddarlehen weiterhin gut verlaufen ist. Aufgrund der gestiegenen Provisionsaufwendungen fällt das Zins- und Provisionsergebnis mit 70,7 Mio. Euro um 1,5 Mio. Euro niedriger aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Risikovorsorge konnte stabil gehalten werden. Die Hypothekarbestände weisen eine breite regionale Streuung und moderate Ausläufe auf. Auch im gewerblichen Bereich agiert die Bank weitestgehend im erstrangigen Finanzierungs- bereich. Sie verfügt somit über ein gut diversifiziertes Portfolio. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge beläuft sich auf 20,1 Mio. Euro, gegenüber 22,3 Mio. Euro im Vorjahr. Der Rückgang wurde auch durch das geringere Neugeschäft und die höheren Refinanzierungsaufschläge verursacht.
Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2008 von 36,1 Mrd. Euro auf 35,3 Mrd. Euro. Dies beruht im Wesentlichen auf dem Rückgang der Ausleihungen an Staaten und Banken, die sich um rund 0,7 Mrd. Euro verringerten, und der Rückzahlung eines Jumbo-Pfandbriefes, der im September 2009 fällig war. Die Bestände an Hypotheken- und sonstigen Darlehen konnten dagegen um rund 0,5 Mrd. Euro auf 16,5 Mrd. Euro ausgeweitet werden.
Trotz einer gewissen Erholung der Konjunktur und der Finanzmärkte werden die Folgen der Finanzmarktkrise auch das letzte Quartal des Jahres 2009 und im Weiteren das Jahr 2010 beeinflussen. Vor diesem Hintergrund bleibt es das Ziel der MünchenerHyp, die Kundenbasis stabil zu halten sowie die Kundenzufriedenheit zu bewahren und weiter zu erhöhen. Unverändert wird ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau angestrebt.
Münchener Hypothekenbank – Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2009 im Plan
17.08.2009 - Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise beeinträchtigt weiterhin das Marktumfeld für Immobilienfinanzierungen.
Die Münchener Hypothekenbank hat deshalb ihre Geschäftsplanung bereits im Herbst vergangenen Jahres den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Vor diesem Hintergrund hat die MünchenerHyp unter Beibehaltung ihrer bewährten Risikostandards im ersten Halbjahr des Jahres 2009 Hypothekendarlehen in Höhe von 0,9 Mrd. Euro zugesagt, nach 1,8 Mrd. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten und der schwierigen Marktsituation ist nach wie vor ein besonderes Augenmaß und hohes Risikobewusstsein gefordert“, sagte Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank.
Die Bilanzsumme bewegt sich mit 36,2 Mrd. Euro auf dem Niveau des Jahresendes 2008. Die Bestände an Hypotheken- und sonstigen Baufinanzierungsdarlehen erhöhten sich um 0,4 Mrd. Euro auf 16,4 Mrd. Euro. Trotz der Finanzmarktkrise entwickelten sich die Erträge weiter stabil. Der Zinsüberschuss erreichte mit 62,4 Mio. Euro das Vorjahresniveau, obwohl die MünchenerHyp wie alle Kreditinstitute mit höheren Refinanzierungsaufschlägen konfrontiert war. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge beträgt 12,7 Mio. Euro und liegt um 2,4 Mio. Euro unter dem Vorjahr.
Durch die Finanzmarktkrise und die globale Rezession werden sich im zweiten Halbjahr die Rahmenbedingungen an den Immobilienfinanzierungsmärkten voraussichtlich nicht signifikant verbessern. „Wir werden deshalb weiterhin laufend die Chancen und Risiken unseres Geschäftsmodells überprüfen und auf die jeweiligen Marktgegebenheiten abstimmen“, so Erich Rödel. Die MünchenerHyp strebt an, zum Jahresende trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen wieder einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau ausweisen zu können.
Münchener Hypothekenbank mit solidem Ergebnis für 2008
24.03.2009 - Die Münchener Hypothekenbank eG hat im Krisenjahr 2008 ein im Branchenvergleich stabiles Ergebnis erzielen können.
Der Jahresüberschuss beträgt 10,2 Mio. Euro (Vorjahr 12,0 Mio. Euro). Das Hypothekenneugeschäft wuchs trotz schwierigerer Marktbedingungen um rund 20 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro. „Wir haben in unserer Geschäftsstrategie stets auf die klassische Immobilienfinanzierung gesetzt und uns nicht in toxischen Produkten engagiert. So konnten wir die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise auf unser Geschäftsergebnis im vergangenen Jahr begrenzen“, sagte Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz.
Unter Beibehaltung der konservativen Risikostandards konnte die MünchenerHyp ihr Hypothekenneugeschäft sowohl im privaten Wohnungsbau als auch in der gewerblichen Immobilienfinanzierung ausbauen. Im Geschäftsfeld private Immobilienfinanzierungen stieg das Neugeschäft um 12 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro, trotz des in Deutschland sinkenden Marktvolumens. Bei den gewerblichen Immobilienfinanzierungen konzentrierte sich die Bank weiter auf das erstrangige Finanzierungsgeschäft und vergab Zusagen in Höhe von 2,3 Mrd. Euro (+ 26 Prozent).
Die Hypothekenbestände wurden um 1,9 Mrd. Euro auf 16 Mrd. Euro ausgeweitet. Die Bilanzsumme stieg von 32,9 Mrd. Euro auf 36,1 Mrd. Euro. Ausschlaggebend hierfür waren das Wachstum des Hypothekenneugeschäfts sowie die Rückzahlung eines im Januar 2009 fälligen Jumbo-Pfandbriefs, für den in größerem Umfang Liquidität vorgehalten wurde. Mit dem steigenden Neugeschäft erhöhten sich auch die sofort ergebniswirksamen Vermittlerprovisionen an die Partner der MünchenerHyp. Überdies stellte die Bank neue Mitarbeiter ein, um auch bei dem höheren Neugeschäftsvolumen die gewohnte Betreuungsqualität gewährleisten zu können. Aus diesen Gründen erhöhte sich die Cost-Income-Ratio auf 52,9 Prozent (Vorjahr 49,8 Prozent).
Obwohl sich durch die Finanzmarktkrise die Refinanzierungsbedingungen verschlechterten, konnte die MünchenerHyp den Zinsüberschuss um 7,4 Mio. Euro auf 128,6 Mio. Euro steigern. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge liegt mit 54,7 Mio. Euro um 5,7 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Nach Risikovorsorge beträgt das Betriebsergebnis 25,5 Mio. Euro. Das sind 6,1 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Mit dem Bewertungsergebnis wurde den Risiken aus dem aktuellen Marktumfeld angemessen Rechnung getragen.
Ausgehend von den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führt die MünchenerHyp in diesem Jahr ihr Geschäftsmodell auf die Situation auf den Kapital- und Immobilienmärkten angepasst fort. „Wir werden im Jahr 2009 auf Sicht fahren. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Beziehungen zu unseren Partnerbanken, gewerblichen Kunden und Investoren intensiv zu pflegen und weiter zu festigen“, so Erich Rödel. Angesichts der Unwägbarkeiten mit Blick auf die Fortdauer der Finanzmarktkrise sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 seriöserweise noch nicht möglich.
Münchener Hypothekenbank innovativste Bank des Jahres 2008
03.02.2009 - Die Münchener Hypothekenbank eG wurde von der Finanzberatung Max Herbst (FMH) und dem Nachrichtensender n-tv als „innovativste Bank“ des Jahres 2008 ausgezeichnet.
Erstmals wurden Preise an Immobilienfinanzierer vergeben. Ausgewertet wurden die Angebote von 78 Banken und Vermittlern. Alle Preisträger überzeugten mit kontinuierlich guten Leistungen über das gesamte Jahr. Die ausgezeichneten Finanzdienstleister könne man den Kunden mit gutem Gewissen empfehlen, so Max Herbst.
Den FMH-Award für die innovativste Bank erhielt die MünchenerHyp für ihre zahlreichen neuen Produktentwicklungen in der privaten Immobilienfinanzierung. „Wir haben den Anspruch, dass sich unsere Finanzierungslösungen flexibel nach den persönlichen Lebensumständen und speziellen Bedürfnissen richten“, sagte Bernhard Heinlein, zuständig im Vorstand der MünchenerHyp für die private Immobilienfinanzierung, anlässlich der Preisverleihung in Frankfurt am Main.
Münchener Hypothekenbank als bester Pfandbriefemittent des Jahres 2008 ausgezeichnet
16.01.2009 - Die Münchener Hypothekenbank eG hat den international renommierten „Covered Bond of the Year 2008“-Award gewonnen.
Ausgezeichnet wurde die Bank für ihre Emission eines 3-jährigen öffentlichen Jumbo-Pfandbriefs über 1 Mrd. Euro im August 2008.
Die Transaktion war sehr erfolgreich: Schon nach drei Stunden wurden die Bücher geschlossen. Die Orders kamen von 130 Kunden aus 20 Staaten. Über 40 Prozent der Investoren waren ausländische Zentralbanken.
Die Jury würdigte besonders die hohe Expertise der Bank sowie die Transparenz, Professionalität und Flexibilität in der Betreuung der Investoren. Die Transaktion der MünchenerHyp habe die breiteste internationale Verteilung einer Covered-Bond-Transaktion seit über einem Jahr aufgewiesen.
„Die Auszeichnung belegt das sehr gute Emissionsstanding der MünchenerHyp im internationalen Kapitalmarkt sowie unsere Position als verlässlicher Pfandbriefemittent“, sagte Klaus Sturm, für das Kapitalmarktgeschäft zuständiges Vorstandsmitglied der Münchener Hypothekenbank, anlässlich der Preisverleihung.
Der Preis wird jährlich vom Fachmagazin International Financing Review verliehen. An einen deutschen Pfandbriefemittenten wurde dieser zuletzt im Jahr 2002 vergeben.